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Künstlerbiografien » Paul Herrmann

Paul Herrmann
(1864-)

Paul Herrmann
1864 München –

Maler und Graphiker. Er wuchs in München im Paul Heyse-Kreis als dessen Neffe auf. Auf Heyses Anregung hin sollte er Architektur bei Tiersch studieren, doch vernachlässigte er das und nahm heimlich Malstunden. Er besuchte die Malschule Max Ebersbergers und war zwei Jahre lang Schüler F. Barths, malte dann Panoramen und erneuerte in Bayern und Schwaben Fresken.

Auf Empfehlung des Herausgebers des New Yorker Witzblattes „Puck“ übersiedelte er in den USA. Hier malte er dekorative Arbeiten in New York und Chicago (Weltausstellung 1893) sowie zahlreiche Bildnisse.

1895 kehrte er nach Europa zurück und lebte in Paris wo er, auf Anraten Arsène Alexandre’s, um die Verwechslung mit dem Elsässer-Pariser Maler Herman Paul zu vermeiden, den Nahmen Henri Héran annahm. Es folgen 11 wechselvolle Jahre in der Nähe von Munch, Strindberg und Oscar Wilde. Als es ihm sehr schlecht ging, fand er Unterschlupf bei einem befreundeten Arzt, in dessen Irrenanstalt er Studien machte.

Danach lebte er in Berlin. Als Maler hat er eine Vorliebe für die gediegene, sorgfältige Technik der älteren Pariser Schule. Er schuf hauptsächlich dekorative Wand- und Deckenbilder, in Lodz, Berlin (Hotel Adlon, Eden Hotel) usw.

Mit der Grafik begann er 1896 und hatte bis 1914 bereits 183 Werke geschaffen, worüber ein Oeuvre-Katalog erschien. Für „Le Centaure“ und den „Pan“ schuf er Kombinationsdrucke (Holzschnitt mit Steindruck).

Literatur: Thieme-Becker Künstlerlexikon, Band XVI, S. 503